Herz- Was mir wirklich wichtig ist…

Es gibt einige Themen, die mir ganz besonders am Herzen liegen – Themen, die mich tief berühren und für die ich mich leidenschaftlich einsetze, weil sie für mich existenziell wichtig sind.

Vor allem bewegt mich der Wunsch, unsere Welt „enkeltauglich“ zu gestalten. Damit meine ich eine Welt, die wir verantwortungsbewusst und nachhaltig gestalten, sodass auch zukünftige Generationen ein erfülltes, sicheres und lebenswertes Leben führen können. Diese Verantwortung empfinde ich nicht nur gegenüber meiner eigenen Familie, sondern gegenüber allen Menschen und unserer Umwelt. Für mich ist es ein echtes Anliegen, bewusst und achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen und regeneratives Denken und Handeln in unserer Gesellschaft zu verankern.

Ebenso stark beschäftigt mich die zunehmende gesellschaftliche Spaltung, die wir zur Zeit erleben. Es trifft mich, zu sehen, wie Menschen zunehmend auseinanderdriften, wie Verständnis und Zusammenhalt verloren gehen.

Mir ist es ein tiefes Bedürfnis, Brücken zu bauen und Räume zu schaffen, in denen Begegnung, Dialog und Verständnis wieder möglich werden. Ich arbeite für ein starkes, lebendiges „Wir“, in dem wir uns gegenseitig respektieren, wertschätzen und voneinander lernen.

Ganz in diesem Sinne liegt mir der echte, tiefe Dialog am Herzen – Begegnungen im Sinne Martin Bubers.

Martin Buber sagt dazu so treffend:

Buber, Martin (1923): Ich und Du, Heidelberg: Lambert Schneider Verlag.

Es geht mir darum, genau solche Räume zu öffnen, in denen Menschen wirklich miteinander in Beziehung treten und sich gegenseitig in ihrer Einzigartigkeit wahrnehmen. Nicht nur Informationen sollen fließen, sondern echte Begegnungen stattfinden, in denen wir uns als Menschen mit all unseren Unterschieden und Gemeinsamkeiten erkennen, wertschätzen und respektieren können. Nur in solchen Begegnungen können wir uns wirklich verstehen, Empathie entwickeln und nachhaltige, tragfähige Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit finden.

Diese Themen sind für mich nicht bloß professionelle Anliegen, sondern tief empfundene persönliche Überzeugungen. Sie prägen mein Leben und meine Arbeit gleichermaßen, und ich setze mich voller Herzblut dafür ein, in meinem Umfeld und in meiner Tätigkeit als Berater und Coach einen Unterschied zu machen.

Der Systemische Ansatz – Klarheit, Perspektiven und nachhaltige Entwicklung

Der systemische Ansatz ist mehr als eine Methode – er ist eine Haltung, eine Perspektive, die es ermöglicht, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und wirkungsvoll zu gestalten. Entstanden aus der Familientherapie der 1950er Jahre, hat sich der systemische Ansatz rasch in vielen Bereichen wie Coaching, Beratung, Organisationsentwicklung und Teamentwicklung etabliert.

Geschichte und Entwicklung

Seinen Ursprung hat der systemische Ansatz in der Erkenntnis, dass jeder Mensch, jedes Team und jede Organisation Teil eines größeren Ganzen ist. Verhalten, Entscheidungen und Entwicklungen können nur sinnvoll verstanden und verändert werden, wenn wir die Wechselwirkungen innerhalb dieser Systeme betrachten. Die systemische Sichtweise hat sich seit ihren Anfängen kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein integraler Bestandteil moderner Beratungs- und Coaching-Praxis.

Werte des systemischen Ansatzes

  • Ganzheitlichkeit: Menschen und Organisationen werden in ihren gesamten Lebens- und Arbeitszusammenhängen betrachtet.
  • Ressourcenorientierung: Der Fokus liegt auf den vorhandenen Stärken und Kompetenzen, nicht auf Defiziten.
  • Allparteilichkeit und Wertschätzung: Alle Perspektiven innerhalb eines Systems sind gleichermaßen bedeutsam und werden respektvoll gewürdigt.

Nutzen und Möglichkeiten

Der systemische Ansatz bietet zahlreiche Möglichkeiten, positive und nachhaltige Veränderungen für Menschen, Teams und Organisationen anzustoßen:

  • Persönliche Entwicklung: Menschen gewinnen Klarheit über ihre Ziele, erkennen eigene Ressourcen und entwickeln neue Handlungsoptionen.
  • Teamentwicklung: Teams lernen, ihre Zusammenarbeit klarer, effizienter und leichter zu gestalten, indem sie gegenseitige Erwartungen, Dynamiken und Kommunikation offenlegen und verbessern.
  • Organisationsentwicklung: Organisationen erkennen durch die systemische Perspektive leichter Blockaden und Potenziale in ihren Strukturen und Abläufen. Sie entwickeln eine Kultur des Lernens und der Innovation, in der sich Mitarbeitende aktiv beteiligen und Veränderungen nachhaltig umgesetzt werden.

Der systemische Ansatz eröffnet wirkungsvolle Wege, mit Komplexität umzugehen, schafft Klarheit und setzt nachhaltige Entwicklungsprozesse in Gang. Durch seinen lösungs- und ressourcenorientierten Blick unterstützt er Menschen, Teams und Organisationen dabei, erfolgreich mit Herausforderungen umzugehen und ihre Potenziale bestmöglich zu entfalten.